4 Retrospektive Methoden Remote: Interaktiv und erkenntnisreich!

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Es ist nicht leicht. Es ist nicht leicht, interaktive, spaßige und gleichzeitig wertschöpfende Retrospektive Methoden Remote zu finden. Die man mit seinem Team remote durchführen kann.

Raus aus dem Alltag 

Als Scrum Master und Psychologe sind für mich die Retrospektive Methoden besonders wertvoll, die Teammitglieder aus dem Alltag raus holen. Die sie die Dinge mit einer anderen Perspektive sehen lassen. 

Deshalb habe ich hier 4 Retrospektive Methoden Remote zusammengefasst. Die 4 sind etwas anders, etwas ungewöhnlich. Aber sie funktionieren eben auch im Remote Kontext. 

Retrospektive Methoden Remote 1: Skribbl

Die folgende Retrospektive Methode ist wohl insbesondere geeignet für einen spaßigen, interaktiven Check-In. Ein Check-In, der vom Mindset her auf den Rest der Retrospektive vorbereitet.

Die meisten von euch werden das Spiel kennen. Aber wahrscheinlich noch nicht Remote.

Beim Skribbl geht es darum, zu erraten, was andere zeichnen. Das heißt jemand aus dem Team bekommt einen Begriff – zum Beispiel “Sprint”. Er ist der einzige (ggf. neben dem Scrum Master) der diesen Begriff kennt. Und muss ihn nun möglichst gut zeichnen. 

Dinge zu zeichnen – zum Beispiel “Sprint”. Dabei weiß der Rest jedoch nicht, was gezeichnet werden soll. Und muss auf Basis der Zeichnung erraten, worum es geht. Dabei entstehen häufig ein paar kreative Ideen. Und natürlich auch Lacher!

Folgendermaßen musst du vorgehen.

  1. Besuche Skribbl.io.
  2. Erstelle einen privaten Raum. Das geht hier in dem Screenshot ganz unten. 

Der private Raum bedeutet, dass nur ihr privat mit eurem Team darin seid und kein anderer Online-Spieler dazu kommen kann.
Nicht vergessen, euren Namen auszufüllen und die richtige Sprache auszuwählen.

  1. Als nächstes kommst du in die Lobby. Hier kannst du die Anzahl der Runden, die Sprache und die Anzahl der Zeit zum Zeichnen einstellen – siehe Screenshot links.

Und wohl am wichtigsten: Du kannst auch eigene Wörter eintragen, die gezeichnet werden sollen! Damit diese Retrospektive Methode Remote auch wirklich auf euren letzten Sprint vorbereitet…

Zum Beispiel könntest du die Wörter “Sprint”, “Kunde”, “Daily”, “Produkt” oder aber auch “Johannes” (als Teammitglied) zeichnen lassen. Je nach dem, wo du das Team für die restliche Remote Retrospektive drauf einstimmen möchtest. 

Die Begriffe musst du unten in das Feld eintragen und darunter das Kästchen ankreuzen. 

Wichtig ist, dass du die Begriffe (wie im unteren Feld beschrieben) mit Komma ordnest, mindestens vier Begriffe einträgst und die Wörter maximal 30 Zeichen haben.

  1. Als nächstes ist es Zeit, dass du deinen Raum mit den anderen Teammitgliedern teilst. Dafür musst du unten im Bildschirm (siehe letzter Screenshot unten) den Link zu eurem Raum kopieren.
    Danach kannst du ihn an die anderen Teammitglieder schicken. Im Zweifel kannst du einfach unten auf das orangene “Copy” klicken.
  2. Wenn du erstmal nur für dich alleine testest: Nutze den Inkognito Modus deines Browsers (einfach “neuen Incognito Tab” oder “Neues privates Fenster” im Chrome Browser o.ä. öffnen), um den Link mit dir selber zu teilen und mindestens zwei oder mehr Spieler zu haben. Erst wenn du zwei Spieler im Raum hast, kannst du das Spiel starten.
  3. Jetzt kann losgelegt werden. Das Spiel entscheidet zufällig, wer anfängt. Oben links läuft die Zeit. Teammitglieder sollen so schnell wie möglich den Begriff zeichen, den sie oben sehen.
    Wenn die anderen Teammitglieder den Begriff erraten haben und noch Zeit übrig ist, kann der nächste Begriff gezeichnet werden. Für jeden erratenen Begriff gibt es einen Punkt mehr.
    Hier siehst du meinen unglücklichen Versuch, “Sprint” zu zeichnen. Mh, ich konnte noch nie zeichnen. 

  1. Vor dem ersten richtigen Spielen empfehle ich übrigens, dass du einmal deinen Bildschirm teilst und das Spiel teilst. Die Teammitglieder sollten alle einmal kurz den Bildschirm Remote gesehen haben und das Prinzip verstanden haben.

    Du kannst auch auf die unterschiedlichen Farben und Stifte-Größen hinweisen. Und darauf, dass man rechts immer Kommentare schreiben kann – was sehr viel Spaß macht. Zuletzt ist wahrscheinlich auch gut zu wissen, dass oben sogar automatisch Buchstaben des gesuchten Begriffes aufgedeckt werden über die Zeit, falls es nicht erraten wird.

  2. Je nach dem wie viel Zeit du hast, kannst du das Spiel anders gestalten. Entweder jeder macht mindestens einen Begriff. Oder du hast nur 5 Begriffe vorbereitet und wenn diese richtig erraten wurden, ist das Spiel vorbei. 

Und das war es im Prinzip auch schon. Im besten Fall erzeugt das Spiel ein paar Lacher. Und vielleicht entdeckt ihr, dass jemand im Team ein geheimes Talent fürs Zeichnen hat.

Es ist übrigens nicht einfach, mit dem Tool zu zeichnen, falls man keinen Touchscreen hat. Deshalb empfehle ich, einfache Begriffe zu verwenden. Die Teammitglieder sollten schnelle Erfolgserlebnisse am Anfang der Remote Retrospektive haben. 

Letzte Hinweise und psychologischer Hintergrund

Theoretisch könntest du für dieses Spiel das Team auch in zwei Sub-Teams ordnen, die gegeneinander antreten. Dafür musst du aber auch entsprechend die Bildschirme verteilen können, so dass zwei Teams jeweils zwei unterschiedliche Bildschirme geteilt bekommen. Das ist nicht mit jedem Remote Video Tool möglich.

Das schöne bei diesem Spiel ist übrigens aus psychologischer Sicht, dass der gleiche Effekt entsteht wie bei der Draw Toast Übung: Die mentalen Modelle der Teammitglieder von verschiedenen Dingen – Produkt, Sprint, Kunde – werden automatisch dargelegt und so aneinander angeglichen. 

Vielleicht merkt man zum Beispiel, dass ein Teammitglied eher etwas negatives mit “Kunde” verbindet, weil er in seiner Zeichnung die Farbe rot gewählt hat. Mehr dazu findest du in meinem Blog Post zu dieser Retrospektive Methode.

Retrospektive Methoden Remote 2: Wer bin ich

Die zweite Retrospektive Methode Remote ist nicht ganz so abhängig von der Technik. 

Wenn ihr euch unsicher seid, ob zum Beispiel bei allen das obige genannte Spiel läuft kann ich folgende Methode bzw. folgendes Spiel empfehlen – ein Klassiker: Wer bin ich.

Falls ihr das Spiel nicht kennt, hier ist die Grundidee: Jeder im Team bekommt einen anderen Charakter, einen anderen Namen. Dabei weiß man selber jedoch nicht, wer man ist. Während die anderen im Team alle wissen, wer man ist. 

Das Ziel ist, durch Fragen, die mit “Ja” oder “Nein” beantwortet werden können, wer man ist.

Auch dieses Spiel eignet sich wohl am besten als Check-In, um auf den Rest der Remote Retrospektive auf spaßige und interaktive Weise einzustimmen.

Der Hintergrund und Ablauf

Das Schöne an dieser Retrospektive Methode Remote ist, dass man sich in andere hineinversetzen muss. Dass man eine andere Perspektive einnehmen muss. Und genau wie in der Übung davor die unterschiedlichen mentalen Modelle der anderen Teammitglieder kennenlernt. 

Folgendermaßen könnt ihr vorgehen.

  1. Du schreibst für jedes Teammitglied eine (ggf. fiktive) Person auf – die aber jeder im Team kennen sollte. Zum Beispiel könntest du “Donald Trump” aufschreiben, “David Hasselhoff”, “Mogli”, “Aladdin”, “Biene Maya”, “Justin Bieber” – oder den Namen eures CEOs.

    Wenn möglich kann und sollte man das Ganze aber natürlich möglichst auf euer Team und euren Sprint beziehen.

    Insofern kannst du das Spiel auch umwandeln und einfach nur einen Charakterwechsel machen. Jeder im Team bekommt einfach den Namen eines anderen Teammitglieds!

    Meine Empfehlung wäre beides: Ein paar Namen von Teammitgliedern, und ein paar Promis. Damit es nicht ganz so einfach ist, zu erraten, wer man ist.

  2. Normalerweise würde jetzt jedes Teammitglied den Namen der Person, die man darstellt, an den Kopf kleben. Natürlich ohne zu sehen, wer diese Person ist.

    Leider wird das im Remote Kontext schwierig, deshalb wird es jetzt etwas anspruchsvoller.

    Du musst für jedes Teammitglied den Namen in die Kamera halten. Wobei jeweils aber die Person selber nicht zuschauen darf.

    In dem Moment muss dann jedes Teammitglied kurz für sich mitschreiben, wer jeweils die anderen Personen im Team sind.

  3. Auf diese Weise müsste jetzt die Grundlage gelegt sein. Jeder hat einen Namen, von dem er oder sie nichts weiß.

    Wer fängt an? Die Person, die im Videochat oben rechts ist. Und dann geht es nach Uhrzeigersinn weiter. 

  4. Jeder stellt eine Frage zu sich selber. Wenn die Frage mit “Ja” beantwortet wird, darf man noch eine Frage zu sich stellen – um so hoffentlich immer näher zu kommen.

    Zum Beispiel ist man Mogli:
    “Bin ich ein Mensch?” – Ja.
    “Bin ich ein Mann oder eine Frau?” – darf nicht beantwortet werden, da keine Ja/Nein Frage.
    “Bin ich ein Mann?” – Ja.
    “Bin ich aus Europa?” – Gar nicht so einfach. Nein.

    Und der oder die nächste ist dran.

  5. Je nach Zeithorizont könnte man das Spiel spielen, bis jeder seinen Charakter erraten hat. Oder man spielt, bis die erste es erraten hat – oder einfach fix für 10 Minuten.

Und das war es auch schon. Ein paar Lacher sind auch bei diesem Spiel garantiert!

Wie du dir denken kannst, kann man dieses Spiel nicht mit einem allzu großen Team spielen. Meiner Einschätzung und Erfahrung nach würde ich es mit maximal 8 Personen spielen.

Retrospektive Methoden Remote 3: Retro Tools

Das hier wird wohl das kürzeste Kapitel, aber darf nicht fehlen: Für Retrospektive Methoden Remote gibt es wie ihr wahrscheinlich wisst auch viele entsprechende Online Tools, die genau dafür entwickelt wurden.

Die positivsten Rückmeldung haben ich zu Parabol gehört. Funretro ist relativ schlicht aber funktioniert. Retrium ist ebenfalls ein souveränes Tool, das mit am meisten verbreitet ist.

Am ehesten empfehlen kann ich aber noch ein anderes Tool, und zwar voller Überzeugung – und “Bias”: Denn bei Entwicklung dieses Tools habe ich selber mitgewirkt. 

Fokus auf Psychologie

Ich spreche von Echometer. Der Fokus von Echometer liegt auf der gezielten Teamentwicklung aus psychologischer Perspektive. Hier hast du eine Übersicht über verschiedene Retro Tools.

Remote Retro Tools im Vergleich

KriteriumEchometerRetriumTeam RetroFun RetroParabol
Interaktive Gestaltung von Retrospektiven✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Automatische Zusammenfassung der Retros✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Moderationsunterstützung (Check-In Generator etc.)✅ Ja✅ Ja⚠️ Teilweise❌ Nein⚠️ Teilweise
Team-Templates für jeden Reifegrad✅ Ja⚠️ Teilweise⚠️ Teilweise❌ Nein❌ Nein
Fortlaufendes Tracking von Maßnahmen (Retro zu Retro)✅ Ja⚠️ Teilweise⚠️ Teilweise❌ Nein✅ Ja
Messbarkeit der Teamentwicklung über die Zeit✅ Ja⚠️ Teilweise✅ Ja❌ Nein❌ Nein
Feedback vorab zur Retro sammeln✅ Ja❌ Nein❌ Nein❌ Nein✅ Ja
Team-übergreifende KPIs✅ Ja❌ Nein❌ Nein❌ Nein❌ Nein
Item-Pool mit psychologischen Nudges (Denkanstöße)✅ Ja❌ Nein❌ Nein❌ Nein❌ Nein
Datenschutz (In Deutschland entwickelt und gehostet)✅ Ja❌ Nein❌ Nein❌ Nein❌ Nein

Echometer bringt das Team gezielt in eine Reflektion über die richtigen Dinge. Und gleichzeitig hilft es dabei, kontinuierliche Team und Organisationale Health Checks zu machen und Maßnahmen nachzuhalten.

Es ist in der Basisversion aktuell kostenlos. Unter diesem Link könnt ihr es euch einrichten und die nächste Retrospektive damit gestalten!

Wenn ihr euch noch unsicher seid, könnt ihr auf dieser Seite Echometer im Vergleich zu anderen Retro Tools sehen.

Und hier könnt ihr hier die Erfahrungen von Agile Coach Holger mit unserem Tool durchlesen.

Retrospektive Methoden Remote 4: Das Johari Fenster

Die vierte Retrospektive Methode Remote hat einen etwas anderen Fokus. Sie ist weniger als Check-In geeignet, sondern eher als expliziter Teamentwicklungs-Workshop. 

In der Methode geht es darum, einzelne Teammitglieder gezielt weiterzuentwickeln. Und tatsächlich funktioniert das besonders gut Remote, wenn man dafür das entsprechende Tool nutzt. 

Konkret fokussiert die Übung darauf, blinde Flecken bei Teammitgliedern aufzudecken. 

Der psychologische Hintergrund

90% der Menschen denken, dass sie überdurchschnittlich gut Auto fahren (Svenson, 1981). 90% der Professoren halten sich für überdurchschnittlich gute Forscher (Cross, 1977).

Verstehst du? 90%! Das ist ziemlich unwahrscheinlich. Es scheint, als ob wir uns unserer selbst nicht so bewusst sind – oder als ob wir viele blinde Flecken haben.

Gleichzeitig ergibt es aber Sinn, dass man umso besser im Team arbeiten kann, je mehr man sich über seine eigenen Stärken, Schwächen und Triggerpunkte bewusst ist.

Na also, dann sorgen wir doch mal dafür, dass man sich selber besser kennenlernt.

Die Psychologen Joseph Luft und Harrington Ingham (1955) haben dafür eine schöne Methode entwickelt – das Johari Fenster. Ich erkläre es gemeinsam mit dem Vorgehen.

Das Remote Vorgehen

  1. Zunächst erklärst du den Hintergrund der Übung. Dafür kannst du zum Beispiel die Fakten nennen, die ich gerade nannte. Zusätzlich kommt jetzt noch diese Grafik ins Spiel.

Die Psychologen haben eine Grafik entwickelt mit vier Feldern. Zum Beispiel, was weiß ich über mich, was andere auch über mich wissen (Arena; siehe Grafik)? 

Der Workshop soll nun dabei helfen, einmal die gemeinsamen Wahrnehmungen des Teams bzgl. einzelner Teammitglieder abzugleichen. Um mögliche blinde Flecken – sowohl vielleicht Stärken als auch Schwächen – sichtbarer zu machen.

  1. Um loszulegen, sollte man sich am besten immer auf ein Teammitglied fokussieren. Sagen wir zum Beispiel, zuerst fokussieren wir uns auf Susanne.

    Zuerst geht Susanne auf den folgenden Link – das Tool ist notwendig: https://kevan.org/johari

  2. Jetzt füllt Susanne einmal für sich selber unter dem Link das Johari Fenster aus. Die Instruktionen stehen auch auf der Website: Man sucht sich selber 6 Begriffe, die einen von all diesen Attributen am besten beschreiben.
    Es könnte zum Beispiel so aussehen. Fragt mich nicht, warum sie dieses Tool so dunkel gestaltet haben…

    Es wäre übrigens auch denkbar, dass alle im Team das parallel ausfüllen. Dann könnte es aber im nächsten Schritt etwas komplizierter werden.

  3. Denn als nächstes muss man unten einen einzigartigen Namen auswählen. Die klassischen Namen, zum Beispiel Christian, sind meist schon vergeben. Insofern kann man sich hier auch einen Code ausdenken, den man sich aber kurz abspeichern sollte.
  4. Als nächstes sind die anderen dran, ihre Wahrnehmungen zu Susanne abzugeben. Dafür kopiert Susanne den Link unten auf dem nächsten Bildschirm und schickt ihn an alle anderen Teammitglieder. Der Bildschirm sieht etwa so aus.

  5. Nachdem die anderen die Attribute ebenfalls für Susanne ausgewählt haben, kann man über den untersten Link die Ergebnisse sehen. 
  6. Wenn die Ergebnisse vorliegen ist eine relativ “effektive” Vorgehensweise: Susanne teilt einmal mit, welche Dinge sie erwartet hatte, die im “Arena” Feld liegen. 
  7. Danach teilt Susanne mit, was sie überrascht hat. Sie nimmt sich selber als “Happy” wahr, aber kein anderer? Interessant. Vielleicht hat sie eine Wahrnehmung im Kopf, warum sie sich so wahrnimmt.

    Jetzt kann diese Wahrnehmung mit denen der anderen abgeglichen werden.

  8. Danach kommt man zum nächsten spannenden Teil: Was sind Blind Spots? Welche der Attribute sind neu für Susanne?
  9. Die anderen Teammitglieder sollten danach möglichst immer erklären, was sie ausgewählt haben. Und im besten Fall Situationen nennen, die ihre Auswahl jeweils erklären. 

Hier kann man noch viele weitere Fragen stellen und diskutieren. Das wären aber wohl die wichtigsten. 

Zentral ist natürlich bei dem Ganzen, dass auf die Gefühle der Teilnehmer Acht gegeben wird. Und jeder muss sich auch freiwillig dazu bereit erklären, überhaupt teilzunehmen. 

Wenn man mit Susanne durch ist, kommen dann nach und nach die anderen Teammitglieder dran.

Im Zweifel, bei zu wenig Zeit, könnte man auch alle zwei Wochen zu Beginn einer Retrospektive eine andere Person nehmen. So bleibt es spannend und abwechslungsreich und jeder bekommt hierbei gleich viel Zeit zugesprochen.

Fazit

Es ist nicht einfach, gute Retrospektive Methoden Remote zu finden. Mit den vier sehr unterschiedlichen Ansätzen – von spielerisch bis psychologisch fundiert – konnte ich hoffentlich deinen Geschmack treffen.

Übrigens habe ich als Psychologe ein kostenloses eBook veröffentlicht zu einem ganz ähnlichen Thema: “12 science based workshops on Team Flow & Mindset Change”. 

Darin habe ich viele weitere Workshops aus der Psychologie. Mehr Infos und den Download davon findest du unter diesem Link.

Auf den Punkt

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