Häufig gestellte Fragen

ALLGEMEIN

Was genau ist Echometer?

Echometer ist ein Feedback-Tool. Durch das mit Echometer gesammelte Feedback wird ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess angestoßen. Wir bieten Feedback auf individueller Ebene (360º-Feedback) und Team-/ Organisations-Ebene (Team-Feedback) an.

Für wen ist Echometer geeignet?

Ob, Change Manager, Agile Coach, HR-Manager oder gewöhnliche Führungskraft: Echometer ist erstens für jeden geeignet, der eine systematische Partizipation der Mitarbeitenden sicherstellen möchte und sich gleichzeitig ein valides Monitoring des Change-Prozesses wünscht.

PersonalentwickerInnen dient Echometer darüber hinaus insbesondere, um Führungskräfte durch 360º-Feedbacks weiterzuentwickeln.

Wie funktioniert das Echometer-Tool?

Die allgemeine Vorgehensweise von Echometer ist folgendermaßen: Zuerst wird anonym Feedback (z.B. des Teams) eingeholt. Die Ergebnisse werden den Beteiligten daraufhin in einem Online-Workshop präsentiert. In diesem Rahmen können Verbesserungsansätze festgehalten werden. Diese Maßnahmen werden dann kontinuierlich überprüft und ergänzt.

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Kann ich Echometer testen?

Momentan befinden wir uns noch in der Pilotphase. Wenn ihr Echometer testen möchtet, schreibt uns deshalb gerne eine persönliche Nachricht an hallo@echometer.de oder nutzt unser Kontaktformular.

Was muss ich beachten, damit die Einführung erfolgreich ist?

Die größte Wirksamkeit kann Echometer entfalten, wenn der Sinn und Zweck der Einführung klar und transparent im Vorfeld kommuniziert wird. Teilnehmer sollten darüber informiert werden, was mit ihrem Feedback geschieht und dass Ihre Antworten anonym sind. Zudem sollte die Einführung möglichst früh mit Betriebsrat und weiteren Stakeholdern abgestimmt werden.

Wie wird entschieden, welche Fragen gestellt werden?

Wir bieten einen auf Grundlage jahrzentelanger Forschung entworfenen Itempoo. Ihr bzw. die Teams wählen selber aus, welche Aspekte daraus für sie relevant sind. Gleichzeitig könnt ihr bei Bedarf auch eigene Fragen zum Beispiel basierend auf euren Unternehmenswerten einbringen.

methodik

Wer bekommt das Feedback zuerst?

Prinzipiell sollen die Personen, um die es beim Feedback geht, immer zuerst auch das Feedback erhalten. Das heißt, dass z.B. beim 360º-Feedback der betroffene Feedbacknehmer und beim Team-Feedback zuerst das Team das Feedback erhält. Für die Management-Ebene sind daraufhin nur übergreifende KPIs einsehbar.

Inwiefern ist das Vorgehen agil?

Echometer verfolgt die Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung mithilfe von „Baby-Steps“ bzw. Experimenten, die in so genannten Retrospektiven initiiert werden. „Retrospektiven“ sind Teil des klassischen agilen Sprints nach SCRUM. Keine Angst: Auch wenn ihr nicht agil arbeitet, werden Retrospektiven euch als Team helfen.

Ist das Feedback anonym?

Ja, das Feedback ist anonym. Allerdings kann man in den Gesprächen, die von Echometer im Rahmen der Online-Workshops angestoßen werden, freiwillig seine Bewertung mit der Gruppe teilen, um so die Teamreflexion zu fördern und eine Weiterentwicklung anzuregen.

Was ist der Vorteil des agilen Vorgehens?

Agilität erhöht das Engagement der Mitarbeitenden: In Unternehmen, die agile Methoden anwenden, arbeiten fast dreimal so viele hochmotivierte (bzw. engagierte) Mitarbeitende wie in anderen Unternehmen (Gallup Engagement Studie, 2018). Agile Methoden erhöhen außerdem die kulturelle Veränderungsfähigkeit – eine sehr empfehlenswerte Eigenschaft in unserer VUKA-Welt.

im agilen kontext

Warum sollte ich vor Team-Retros Feedback vom Team einholen?

Aus drei Gründen:

Offenheit: Bei Retrospektiven geht es u.a. darum, kritische Themen offen anzusprechen. Häufig fällt es trotzdem schwer, den Elephanten im Raum zu benennen. An der Stelle kann eine kleine anonyme Befragung vorab sehr hilfreich sein.

Psychologische Modelle: Echometer holt nicht irgendein Feedback ein, sondern gezieltes Feedback, das auf validierten psychologischen Konstrukten basiert. Auf diese Weise stellt es präzise kleine Nudges dar, um die Teamarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Monitoring: Verbessert man sich eigentlich von Retro zu Retro? Gute Frage, auf die die wenigsten eine klare Antwort haben. Echometer macht diese Frage beantwortbar – und zwar so, dass man die Frage wahrscheinlich bejahen kann.

Schreibt Echometer mir vor, wie ich meine Team-Retros gestalten soll?

Nein. Wir möchten den Moderatoren oder Führungskräften größtmögliche Freiheit bei der Gestaltung der Retro lassen. Insofern können die vorgeschlagenen Schritte der Team-Retro übernommen, aber auch übersprungen werden.

In der Regel bietet es sich an mit Echometer in die Retro zu starten und damit den Check-In und die „Gather data“-Phase durch die Besprechung der Ergebnisse abzubilden.

mehrwert

Unsere Mitarbeitenden sind schon motiviert. Hätten wir trotzdem einen Mehrwert durch Echometer?

Natürlich. Dass eure Mitarbeitenden motiviert sind, heißt ja noch nicht, dass schon eine Feedbackkultur besteht, die euer Innovationspotenzial optimiert. Dabei kann euch Echometer helfen.

Nehmen wir mal an, Echometer reduziert die Mitarbeiterfluktuation – was bringt uns das?

Fluktuation führt zu direkten Kosten (z.B. neuer Rekrutierungsprozess), indirekten Kosten (z.B. Demoralisierung von Mitarbeitenden), Opportunitätskosten (z.B. ausgebliebenen Einkäufen) und Netzwerkkosten (z.B. die Kontakte von Vertriebsmitarbeitenden). Sie ist deshalb schwierig in Zahlen zu fassen. Der ehemalige Personalchef von Deloitte, Jim Wall, hat es für sein Unternehmen ausgerechnet: Bei einer ein Prozent geringeren jährlichen Fluktuationsrate spart er 400 bis 500 Millionen Dollar (The Economist, 2007).

Wie hilft uns Echometer beim Thema Employer Branding und Fachkräftemangel weiter?

Bevor ihr Unmengen an finanziellen Ressourcen in Recruiting steckt, solltet ihr eines genauestens analysieren: Wo liegen in eurem Unternehmen gegebenenfalls Probleme, die zu starker Mitarbeiterfluktuation führen? Dabei hilft euch Echometer weiter. Denn mit Echometer lässt sich Unternehmenskultur gezielt messen.

Gleichzeitig ist Kultur die Währung der neuen Arbeitswelt. Sie ist eines der wichtigsten Auswahlkriterien von Bewerbern und steht im Kern jeder authentischen Employer Brand.

rechtliches und datenschutz

Ist Echometer DSGVO-konform?

Natürlich. Echometer wurde so konzipiert, dass die Sicherheit der Daten und die Anonymität der Antworten in jedem Fall gewährleistet ist. Jede Kommunikation ist nach aktuellen Standards verschlüsselt. Ebenso ist Echometer selbstverständlich DSGVO-konform. Bei Fragen hierzu, meldet euch gerne bei security@echometer.de.

Wo werden die durch Echometer gesammelten Daten gespeichert?

Die gesammelten Daten werden auf Servern innerhalb der EU gespeichert und verlassen den DSGVO-Raum zu keinem Zeitpunkt.

Kann ich für einen Piloten mit Echometer eine AVV abschließen?

Ja, das ist möglich. Unsere Pilotverträg umfassen standardmäßig auch unsere Auftragsverarbeitungsvereinbarung (siehe hier). Falls dein Unternehmen darauf besteht eigene Muster zu verwenden, können wir uns das gerne individuell anschauen.

Deine Frage ist offen geblieben?

Wir helfen gerne auch persönlich weiter!